Heute: Der Kampf um Anerkennung
Manche Menschen – und ich selbst zähle mich zu ihnen – werden im Leben andauernd gestochen wie von einer Biene. Diese Menschen sind deshalb ständig unruhig, können das Treiben auf der Welt nicht einfach apolitisch betrachten sondern wollen sich einmischen. Weder Therapeuten noch Philosophen oder sonst etwas können sie davon abhalten ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen. Von ihren Mitmenschen werden sie dafür nicht gerade geliebt.
In den meisten Gesellschaften, insbesondere in solchen auf dem Weg zu “entwickelten” Gesellschaften, sind die angesprochenen Menschen nicht willkommen – so auch in der Türkei. Ihre Mitmenschen kritisieren sie und begründen dies noch damit, dass es nur “zu ihrem eigenen Besten” sei. Der eigentlich Grund für die Kritik ist aber der Versuch das Selbstbewusstsein der “Störenfriede” zu demolieren um sie in ihrem Wirken, ihrem Leben einzuschränken. Denn diese Menschen könnten ihr gewohntes Leben bedrohen.
Wenn man das so liest, wird schnell klar, dass die “Störenfriede” ein schweres Leben haben. Mir wurde es aber erst richtig klar, als mein Therapeut mich bei einem unserer Gespräche auf das Thema brachte. Ich las daraufhin mehrere wissenschaftliche Artikel, forschte eine Weile und kam letztlich zu einer Einsicht, die eigentlich auf der Hand liegt:
Der Mensch will Anerkennung.








